Der Traum, ein Weihnachtsgedicht von August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben |
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Der Traum Ich lag und schlief; da träumte mir ein wunderschöner Traum: Es stand auf unserm Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum. Und bunte Lichter ohne Zahl, die brannten ringsumher; die Zweige waren allzumal von goldnen Äpfeln schwer, Und Zuckerpuppen hingen dran; das war mal eine Pracht! Da gab’s, was ich nur wünschen kann und was mir Freude macht. Und als ich nach dem Baume sah und ganz verwundert stand, nach einem Apfel griff ich da, und alles, alles schwand. Da wacht ich auf aus meinem Traum, und dunkel war’s um mich. Du lieber, schöner Weihnachtsbaum, sag an, wo find ich dich? Da war es just, als rief er mich: "Du darfst nur artig sein; dann steh ich wiederum vor dir; jetzt aber schlaf nur ein! Und wenn du folgst und artig bist, dann ist erfüllt dein Traum, dann bringet dir der heilige Christ den schönsten Weihnachtsbaum." (Dieses Weihnachtsgedicht verfasste August H. Hoffmann von Fallersleben 1798 - 1874) Der deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben verfasste nicht nur Gedichte zu Weihnachten, sondern auch wunderbare Hochzeitsgedichte (siehe dazu auf tollekarten.de die Rubrik "Hochzeitsgedichte")
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